Herren 1: Ernüchterndes Spiel gegen den Spitzenreiter

Hätte man es vorher gewusst, wäre das Wetter vor dem Spiel wohl ein Indikator für die Stimmung nach dem Spiel gewesen. Im Gegensatz dazu stand jedoch ein Spielverlauf, der so gar nicht dazu passte. Denn ein Torregen war es unsererseits definitiv nicht.
Im fünften Spiel haben wir nun unsere erste Partie im zweiten Durchlauf der Saison verloren und mussten uns erneut mit 10 Toren Unterschied den Havixbeckern geschlagen geben. Und wie auch im Hinspiel war es der Start in die Partie, geprägt von schwacher Ausbeute aus dem Spiel und von der Linie, die es direkt einen Rückstand einbrachte, der sich schlussendlich als zu groß erwies. Zügig kam es über 2:6 (8. Min) und 6:12 (15.) zum 8:15 in der 20. Spielminute, was der zunächst größte Rückstand sein sollte. In letzten Drittel des Abschnitts wurde die Ausbeute dann erhöht und zur Halbzeit zeigte die Anzeige dann nur noch ein 3-Tore Defizit bei 13:16. Vier verworfene Strafwürfe und ebenso viele Gegenstöße standen ebenfalls schmerzhafterweise zu Buche.
Nach der Halbzeit konnte wir den Trend jedoch nicht fortsetzen und so musste die gut gefüllte Tribüne zusehen, wie Havixbeck den 7 Tore Vorsprung in der 44. Minute wieder herstellen konnte und das Spiel fortgehend kontrollierte.
Auch in den letzten Minuten reichte es an diesem Samstagabend nicht mehr, um sich noch einmal zurückzuspielen und so entglitt das Spiel weiter bis am Ende ein 23:33 auf der Anzeige stand.
Naja, nächste Woche geht es auswärts weiter und dann wird sich wieder an der Performance der deutschen Post orientiert und abgeliefert. Denn auch wenn wir den Anschluss an die Spitze wahrscheinlich erst einmal verloren haben, werden wir weiter mit Höchstgeschwindigkeiten anreisen und angreifen, um das zu tun, was Raser und Payback-Kunden gemeinsam haben: Punkte sammeln.
Mit unserem Professor der Mathematik, Herr Boes, zurück im Team wissen wir auf jedem Fall immer genau, wo wir da stehen.
Ist dann jetzt auch wohl genug gesagt, also Handy weg und weitermachen.
Es spielten: Dewies, Böswald – Rosenthal (5/4), Flockert (4/3), Davids, Barth (je 3), F. Grütters, Haverkamp (je 2), K. Grütters, Onnebrink, Hinteresch (je 1), Westermeier, Berkenheide