Herren 1: Derbysieg im Geisterspiel

Mehr Dampf und eine bessere Leistung entscheiden das Derby in Hiltrup.
Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie Dampflokomotiven eigentlich funktionieren, für den habe ich eine Erklärung aus dem Klexikon. Hier heißt es: „Im Brennraum wird Kohle verbrannt, diese heizt das Wasser im Kessel auf und dadurch entsteht Dampf. Der Wasserdampf wird zum Zylinder geleitet, wo er auf einen Kolben drückt und ihn bewegt. Die Bewegung des Kolbens wird über Stangen auf die Räder übertragen.“
Dass es eine Weile dauert, bis Wasser in Dampf umgewandelt wird, haben wir im Physikunterricht gelernt und am Samstagabend gesehen. Zunächst konnten wir uns nicht von der Gast-, äähm ich meine natürlich Heimmannschaft absetzen. Danach zündete die Thermodynamik aber richtig durch und entfachte ein loderndes Feuer in den Hamstrings und im Trizeps. Dies führte dazu, dass nach dem Unentschieden in der zehnten Minute in den nächsten zehn ein Vorsprung von sieben Toren herausarbeiten konnten.
Das war auch irgendwie schon das spannendste aus dem Spiel. Es ging noch munter hin und her, es wurden Tore geworfen und am Ende haben wir gewonnen. Ein Gefühl wie bei Täglich grüßt das Murmeltier.
Da ich schon kurz vor einem Hausarbeiten-Flashback bin, den ich bekomme wenn ich noch mehrere Seiten mit Inhalt füllen muss, mir dazu aber nichts mehr einfällt, mache ich es genau so wie in einer Hausarbeit und fülle einfach irgendwas. Hier ein kleiner Auszug aus dem Handball-Regelwerk, der am Wochenende wohl irgendwo versteckt war:
Regel 7:3 Spielen des Balles. Es ist erlaubt: sich mit dem Ball höchstens 3 Schritte zu bewegen (13:1a). Ein Schritt gilt als ausgeführt:
a) wenn ein mit beiden Füßen auf dem Boden stehender Spieler einen Fuß abhebt und ihn wieder hinsetzt oder einen Fuß von einer Stelle zu einer anderen hinbewegt.

Damit sind wir auch schon am Schluss und Danken den mitgereisten Fans.

Wir würden uns sehr freuen euch am Samstag in der HBS wieder zu einem richtigen Heimspiel zu sehen. Da treffen wir um 18:45 Uhr auf die HSG Hohne/Lengerich!

Choo Choo!

Eure Erste! Herzchensmiley

Es spielten und trafen (diesmal richtig): Dewies, Brüggemann – Flockert (8/1), Barth (5/1), F. Grütters, Haverkamp (je 4), Hinteresch (3), Junker, Kuropka (je 2), K. Grütters, Rosenthal, Grühl (je 1), Kipp, Anstötz

P.S.: Ein großartiges Comeback vom SPARTA-Urgestein Berkenheide war laut der Heimspiel zu sehen. Bemerk(enheide)t wurde dies aber irgendwie nur vom rasenden Reporter. Ist ungefähr so wie wenn Nils sagt er springt hoch – irgendwas fühlt sich da auf jeden Fall falsch an.