1. Damen: Spielbericht

 

Am Samstag stand für uns die weiteste Anreise in der Liga an, wir waren zu Gast bei Vorwärts Gronau. Doch wie sich herausstellte lohnte sich der weite Weg, dazu später mehr..

Unser Trainer macht uns von Anfang an klar das dieses Spiel kein Zuckerschlecken werden würde, auch wenn Gronau weiter unten in der Tabelle steht.

Wie vorher angekündigt, begann das Spiel direkt mit viel Körper Einsatz. Doch dies schreckte uns nicht zurück und wir passten uns den Gegnern an. Vorne spielten wir durch und warteten auf die Lücken. Auch wenn wir immer wieder auf den ein oder anderen 7m verzichten mussten, standen wir jedes Mal wieder auf und machten weiter.

Hinten in der Abwehr konnten wir einige Bälle gewinnen. Dafür mussten wir mit viel Körper Einsatz kämpfen. Doch leider konnten wir uns damit nicht belohnen, wir haben viele Chancen vertan, so dass wir unsere Führung nicht ausbauen konnten. Deshalb stand es zur nur Halbzeit 11:12 für Sparta.

In der Halbzeit haben wir uns noch mal motiviert und hatten vor uns endlich mit ein paar Toren abzusetzen, um gefährlich spannende Minuten kurz vor Ende zu umgehen.

Doch unser Plan aus der Halbzeitpause ging nicht auf. Im Gegenteil. Wir konnten uns zwar in der 51. Minute mit 3 Toren absetzen, doch diese Führung blieb nicht allzu lange bestehen. Nach vielen vergebenen Chancen mussten wir sogar in der 54. Minute unsere Führung in die Hände der Gegner geben.

Jetzt war es wichtig die Ruhe zu bewahren. Das gelang uns zum Glück gut. Dank unserer gegenseitigen Motivation konnten wir unsere schlechten Phasen überwinden und versuchten das Spiel noch zu retten.

Durch unsere Team Leistung gelang es uns, das Spiel wieder zu Kontrollieren und trafen in der 55. Minute zum Ausgleich. Dann konnten wir sogar noch einen draufsetzen, so stand es nun 21:22 für Sparta. Die Freude währte leider nur kurz, denn die Gegner wollten sich einen Sieg nicht nehmen lassen und trafen in der 58. Minute zum erneuten Ausgleich. 

Wir wollten aber auf keinen Fall ohne diese zwei Punkte Gronau verlassen, so hatten wir noch eine Minute Zeit dies umzusetzen. Glücklicherweise hatten wir den Ball und Pia Hollenhorst nahm die volle Verantwortung auf sich und versenkte den Ball schlussendlich im Tor. Leider waren noch 15 Sekunden zu spielen, so dass die Gronauerinnen noch einmal die Chance hatten nachzulegen. Doch wir kämpften bis zum Schluss und Katrin Hilgemann hielt das Tor sauber. Sie zeigte das ganze Spiel über einen klaren Kopf, auch wenn ein oder zwei Bälle genau ihr Gesicht trafen.

 Letztendlich kam es zum Happy End und wir gewinnen mit 22:23. Das Spiel war sehr kräftezehrend und körperbetont. Trotz Personalmangel haben wir diese Aufgabe gut gemeistert und fuhren etwas müde aber mit zwei Punkten im Sack zurück in die Heimat.