Herren 1: Standesgemäßer Sieg beim Tabellenletzten

Am vergangenen Sonntagabend ging es bei sonnigem Wetter nach Burgsteinfurt. Die Ausgangslage und die damit verbunden Zielsetzung sollte jedem der in der Willibrordsporthalle anwesenden Fans, die tendenziell alle von uns kamen, klar sein. Sparta fuhr als Drittplatzierter zu dem Träger der roten Laterne in der Bezirksliga. Im Gepäck hatten sie nicht nur den in der Tabelle zu sehenden Punktunterschied, sondern auch einen (hier beliebigen Superlativ einfügen) Heimsieg aus dem Hinspiel. Dort trennte man sich mit 29 Toren Unterschied. Unter weiser Voraussicht stellten wir uns also eigene Hürden am vorherigen Abend auf, die auch am Sonntagabend noch zu spüren waren.
Dementsprechend fing das Spiel auch wie eine Party an: Am Anfang brauchten wir viel Zeit um richtig in die Pötte zu kommen, haben viele Möglichkeiten offen gelassen um uns vom Zustand der Ausgeglichenheit abzusetzen und verbrachten viel Zeit in der eigenen Hälfte. Am Anfang war die Location dann auch noch zu hell ausgestrahlt, sodass man sich selbst bei einem (Tor)-Erfolg nicht richtig freuen konnte. Weg von der Party-Metapher und rein ins Spielgeschehen. Nach der Auszeit in der 21. Minute (8:10) drehten wir dann mal ein wenig auf und erzielten sieben zu eins Tore.
In der zweiten Hälfte war dann keine Gegenwehr mehr zu verspüren. Unsere Felixen Dewies und Junger, einer davon im Tor, der andere in der Luft, spielten dann richtig auf und waren weitere Garanten für unseren Sieg. Selbst der jetzt schon wieder, aber im Spiel noch nicht verletzte Luke zeigte, dass er mit links Tore werfen kann. Onne ging einen Schritt weiter und erzielte zwei Tore – dies sogar ohne jegliche Bestrafung in der Abwehr. Mehr gibt es nicht zu berichten.
Zum Glück hat man im Deutsch-Abi gelernt, wie man aus einem nicht relevanten Happening noch etwas herausziehen kann. Im Gegensatz zu diesem Bericht zu einem unspektakulären Spiel geht es in den kommenden Spielen um richtig was. Zunächst empfangen wir am kommenden Samstag die Warendorfer SU in heimischer Halle, danach gibt es mit Neuenkirchen und Coesfeld zwei ernstzunehmende Gegner. Dort brauchen wir eure Unterstützung!

Es spielten:
Dewies, Böswald – Junker (9), Barth (7/1), Kuropka, Westermeier (je 4), Hinteresch, Kipp (je 3), Grütters, Onnebrink, Menke, Heyer (alle 2), Anstötz (1