1. Damen: Spielbericht

Während es am Sonntagmittag für die deutsche Nationalmannschaft um den dritten Platz gegen Frankreich ging, hieß es für uns um 14:30 Anpfiff gegen Everswinkel II. Die Gastgeberinnen gingen als Tabellendritte als klarer Favorit in das erste Spiel der Rückrunde, aber wir traten hoch motiviert und mit vollem Kader an. Schließlich waren nach der langen Spielpause und dem WM-Fieber alle heiß drauf endlich wieder selbst Handball zu spielen.

 

In den ersten Minuten stand unsere Abwehr gut, aber weder unsere Gegnerinnen noch wir konnten zunächst ein Tor erzielen. Unser Pech im Angriff und Unkonzentriertheit ermöglichten es jedoch Everswinkel mit drei Toren in Führung zu gehen. Aber eins war klar: Wir würden Ihnen dieses Spiel nicht einfach so überlassen. Immer wieder erkämpften wir uns den Ball und versenkten ihn im gegnerischen Tor, bis Hannah Davids schließlich in der 11. Minute den Ausgleich zum 6:6 erzielte. Die 2. Damen aus Everswinkel konnte sich wegen glänzender Paraden von Jette im Tor nie weiter als auf drei Tore absetzen und wir kämpften uns immer wieder an sie heran. Das Spiel war auf Augenhöhe und es ging mit einem Halbzeitstand von 17:13 in die Pause.

 

Die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit lief es für uns weiterhin gut und wir konnten mit den Gegnerinnen bis zum Stand von 17:20 mithalten. Doch mehrere Zwei-Minutenstrafen und die Umstellung der gegnerischen Abwehr von 6:0 auf 5:1 sorgten für Verunsicherung in unseren Reihen. Wir verfielen wieder in alte Muster zurück, wurden unkonzentriert und spielten Everswinkel die Bälle in die Hände, sodass diese mehrere Tempogegenstöße laufen konnten. Auch die Auszeit in der 50. Minute konnte uns nicht wieder zurück in den gewohnten Spielverlauf bringen, sodass Everswinkel immer weiter davonzog. Schließlich endete das Spiel mit einem Spielstand von 33: 24, der jedoch keineswegs den Verlauf des Spieles widerspiegelt.

 

Als Resümee ziehen wir aus diesem Spiel, dass wir weiter an unserem Timing in der Abwehr feilen müssen, um vor allem zu verhindern, dass die Gegnerinnen so viele Siebenmeter kriegen – zehn Stück sind eindeutig zu viel. Die Spielzüge laufen gut und sind eindeutig das richtige Mittel, um die gegnerische Abwehr auseinander zu nehmen, wir dürfen uns aber nicht von einer 5:1-Abwehr verunsichern lassen. Ansonsten heißt es für uns fleißig weiter trainieren und nächstes Wochenende beim Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Versmold an die Leistung der ersten 40 Minuten anknüpfen!

 

Ein großes Dankeschön an die Unterstützung von der Tribüne!

 

Eure Erste Damen

 

Es spielten: Jette Behning, Deborah Peters – Annika Höfener (6), Hannah Davids (6/3), Christina Niestert (4), Anna Lücke (3), Annika Hesse (1), Emma Hoppe (1), Sina Katolla (1), Katta Essers (1), Judith Frenger(1), Hannah Wenzelewski, Eva Müller, Lea Pfeiffer, Johanna Stöhr