Herren 1: kein Glanzstück gegen Ibbenbüren

An diesem frühen Dienstagmorgen gibt es wieder einmal einen Bericht zu einem Heimspiel, da wir am vergangenen Wochenende endlich das noch ausstehende, verschobene Spiel gegen die Ibbenbürener SpVgg austragen konnten. Trotz gleichen Spielortes und gleicher Zeit wie am vorigen Wochenende gestaltete sich der Spielverlauf jedoch deutlich anders. Dennoch konnten wir unsere Serie fortsetzen und behalten weiterhin die Punkte in Münster.
Die Erwartungen waren angesichts der Tabellensituation und der Stimmung nach dem deutlichen letzten Sieg sehr hoch. Nach einer seiner berüchtigten Kabinenansprachen schickte Coach Overkamp die Mannschaft mit den Worten „Auf geht’s, Choo Choo!“ auf das Parkett, jedoch sah das Publikum in der HBS zunächst einen unkonzentrierten und uninspirierten Start in das Spiel. Die Kollegen von der deutschen Bahn würden so etwas vermutlich mit Signalstörung betiteln, denn Probleme in der Kommunikation führten zu einem Auftakt, der von einfachen Fehlern besonders in der Defensive geprägt war. Über 0:3 und 2:6 konnten die Gäste den Schwung aus ihrem Sieg vom Vorwochenende nutzen und genehmigten sich einen angenehmen Start in das Spiel. Der 4-Tore-Vorsprung wurde dann bis zu unserem Timeout beim Stand vom 7:11 gehalten. Wichtige Tore durch unsere Außen brachten uns dann 5 Minuten später den Anschlusstreffer; der Ausgleich ließ allerdings noch bis kurz nach dem Seitenwechsel auf sich warten. Starke 11 Minuten nach der Halbzeit, in der sich die Abwehr merklich festigte und das Umschaltspiel schneller und flüssiger lief, brachten den Zug ins Rollen und führten zu einem 6:1-Lauf und damit zur 19:15-Führung. Beim Stand von 21:20 gab es im Publikum noch einmal vereinzelte Schweißausbrüche und Herzrasen, der Sparta-Kenner weiß jedoch, dass bis jetzt stets eine Lösung gefunden wurde. So auch an diesem dunklen Samstag, an dem wir die Schlussphase trotz einer roten Karte für Silas Menke mit einem weiteren 6:1-Lauf beenden konnten.
Die fehlerhafte erste Halbzeit ausgebügelt und die weiße Weste gewahrt – wir bleiben weiterhin ungeschlagen und können zum nächsten Gipfeltreffen am kommenden Sonntag in Warendorf anreisen.

Es spielten: Schwaning, Böswald – Junker (6), Priemel (5), Barth (4/3), Rosenthal (4), Westermeier (3), Menke, Kipp (je 2), Grühl (1), Haverkamp, Heyer, Onnebrink, Hinteresch

Wir laden natürlich herzlich zur Auswärtsfahrt zum Spiel in Warendorf am Sonntag um 18 Uhr ein und hoffen auf gute Stimmung.

Bis dahin, San Franschüssco!