Damen 1: Sparta – Spielvereinigung Versmold

Mit einer knappen Besetzung von zehn Spielerinnen ging es für uns Samstagabend zur „Primetime“ nach Versmold, wo ein noch unbekannter Gegner auf uns wartete. Es war klar, dass es ein hartes Spiel werden würde, aber wir waren motiviert und dankenswerter Weise hatten wir tatkräftige Unterstützung von „Ille“ aus der Dritten, die am Kreis einen super Einsatz geleistet hat – Danke dir!

Unser Start ins Spiel verlief jedoch leider etwas unglücklich. Bis zur zehnten Minute konnten wir kein Tor erzielen, während Versmold sich langsam ans Spiel herantastete. Ob es Nervosität, Druck oder einfach Pech war, weiß keine von uns so genau, aber irgendwie fanden wir nicht richtig ins Spiel hinein und standen uns selbst im Weg. Bis zur zwanzigsten Minute, kämpften wir uns nochmal durch einen Treffer von „Ille“ bis auf zwei Tore an die Gegnerinnen heran. Alle haben alles gegeben, aber wir konnten uns bei den Abschlüssen nicht gut konzentrieren und standen in der Abwehr nicht dicht genug, sodass es zur Halbzeit dann 11:5 für Versmold stand und wir etwas geknickt in die Kabine gingen.

Trotz der Ansprache von Anet ist der Knoten aber auch in der zweiten Halbzeit nicht geplatzt. Hinten fingen wir uns viele Zwei-Minuten-Strafen und Siebenmeter ein, weil wir manchmal einfach einen halben Schritt zu spät waren. Vorne fanden wir nicht den richtigen Weg durch die gegnerische Abwehr. Manchmal fehlte uns einfach der Wille zum Tor oder das Selbstvertrauen, sich einen Wurf zu nehmen und den Ball im Netz zu versenken. Die Versmolderinnen hingegen konnten mehrere Tempogegenstöße laufen, weitere Siebenmeter verwerten und ihren Vorsprung so immer weiter ausbauen. Wir verwandelten zwei Siebenmeter und es gab auch gute Ansätze zu sehen, aber die geringe Wurfausbeute hat einfach nicht gereicht. Schließlich ertönte der Schlusspfiff und das Spiel endete mit einem Spielstand von 25: 12.

Unser Fazit aus der Niederlage ist, dass wir im Training und Spiel noch fokussierter sein und vor allem unser Zusammenspiel im Angriff sowie die Passsicherheit verbessern wollen. Wir wissen, dass wir das besser können und das wollen wir nächste Woche im Heimspiel gegen TuS Borgholzhausen zeigen!

Außerdem möchten wir noch Tanja danken, die sich für den Fall der Fälle, dass Debo sich verletzt, auf die Bank gesetzt hat und mit Rat und Tat zu Seite stand!

 

Es spielten: Deborah Peters – Kathalena Essers (4), Julia Tüchsen (2), Ilka Thomas (2), Hannah Pauly (1), Hannah Davids (1), Simone Leufke (1), Sina Katolla (1), Annika Höfener, Anna Lücke