Herren 1: Auswärtssieg in Ascheberg ermöglicht Saisonfinale

Am Samstagabend stand für uns das vorletzte Spiel der Saison 2017/18 auf dem Plan und gleichzeitig das letzte Mal, dass wir uns auf Auswärtsfahrt begeben mussten. Gegner war die HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Trotz des deutlichen 36:20-Sieges aus der Hinserie war uns von Beginn an klar, dass das Spiel bei den Aschebergern mit Sicherheit schwerer werden sollte. Zum einen konnten die Gastgeber einen vollen Kader aufbieten und zum anderen spielten sie bis dato eine solidere Rückrunde, von der Tatsache, dass sie wegen ihres Saisonabschlusses besonders motiviert sein würden ganz zu schweigen.

Coach Max Köster forderte daher bereits vor dem Aufwärmen von jedem Spieler 110 Prozent Konzentration ein.

Leider war diese Forderung für die Anfangsphase nichts als Makulatur. Nach dem frühen 1:0-Rückstand dauerte es bis bis zur 6. Minute ehe Silas Menke den Torwart der Gastgeber das erste Mal überwinden konnte. Davor nahm sich anscheinend jeder von uns vor zu testen wieviele Bälle der Torwart denn aushalten würde ehe er freiwillig aus dem Spiel geht. Jedenfalls gönnte es sich fast jeder in der Phase mindestens einmal den Torwart aus sicheren Abschlusspositionen abzuschießen.

Erst ab der 6. Minute konnten wir uns offensiv langsam aber sicher steigern. Insbesondere Primetime stach dabei mal wieder mit seinen unwiderstehlichen Wacklern heraus und warf entweder wichtige Tore selbst oder setzte seine Nebenleute gekonnt in Szene.

Hervorzuheben war aber über die ganz Zeit hinweg unsere starke Abwehrarbeit. Letztlich kassierten wir nur 19 Gegentreffer. Großen Anteil hatte dabei der stabile Innenblock um Onne und The Chain, der des Öfteren Beton anrührte. Insbesondere den wurfgewaltigen Rückraum-Rechten der HSG bekamen sie über die gesamte Spieldauer in den Griff, sodass dieser bisweilen frustriert wirkte und keine guten Wurfpositionen hatte.

Da wir langsam aber sicher aber wie gesagt auch vorne am Spiel begannen teilzunehmen konnten wir uns ab unserer berüchtigten 20. Minute von einem 7:7 auf ein 13:7 absetzen, da wir nun auch endlich mal das Tor trafen.

Mit 14:8 wurden die Seiten gewechselt. Jedem war klar, dass wir uns bisher nicht mit Ruhm bekleckert hatten, aber nahmen uns vor den Sieg souverän nach Hause zu bringen.

Dies sollte uns im 2. Durchgang, so viel vorweg, auch gelingen. Vor allem von einigen Nicklichkeiten der Ascheberger ließen wir uns in der Phase nie provozieren. Großes Lob an dieser Stelle auch an den Schiedsrichter, der die teilweise aufgeheizte Partie sehr souverän leitete und durch große Ruhe überzeugte, obwohl er alleine pfiff.

Die Geschichte der 2. Hälfte ist schnell erzählt. Unsere Abwehr stand weiter sehr sicher. Die Gegentore die wir bekamen waren meist unglückliche Ping-Pong-Abpraller, die nach einem guten Block irgendwie beim Gegner landeten, sodass dieser frei von 6m werfen konnten. Ansonsten funktionierte unser Gegenstoßspiel über unsere schnellen Außen nun besser als in Halbzeit 1.

Am Ende stand für uns ein (ab der 20. Minute) nie gefährdeter 26:19- Auswärtssieg zu Buche.

Nun ist es also gekommen, das große Finale um die Meisterschaft!!!

Nächsten Samstag (12.5.; 19 Uhr in der SH) treten wir gegen den Tabellenführer SV Adler Münster an. Mit einem Heimsieg können wir dann das Double aus Meisterschaft und Pokal gewinnen und eine sowieso schon überragende Saison mit einer wahnsinnig eingeschworenen Truppe endgültig krönen. Anschließend wird dann der Saisonabschluss beim ein oder anderen Getränk und der ein oder anderen Bratwurst gefeiert.

Kommt doch gerne vorbei und seid dabei bei einem Handballspektakel. Wir brauchen jeden einzelnen der uns mit allem was Krach macht unterstützt um nachher Grund zum feiern zu haben. Es wird einfach nur geil. Es wird SPARTA!!!!

Es spielten: Dewies, Schwaning; Barth, Priemel (je 5), Heyer (4/3), Neusser, Nawrot, Menke, Davids (je 3), Haverkamp, Junker, Otto, Pleines, Onnebrink