Herren 2: Aufholjagd geht weiter

Am winterlich kalten Sonntagnachmittag ging es für unsere Zweite nach Ladbergen, wo wir es der Ersten nachmachen wollten, die die Punkte bekanntlich am vergangenen Wochenende von dort aus mit nach Münster nehmen konnten.

Auch uns war bewusst, dass Auswärtsspiele in Ladbergen alles andere als leichte Spiele werden können, was nicht zuletzt an der sehr harten Gangart der Hausherren liegt – vor allem aber am Ball, der durch ein gewisses in den meisten münsterschen Hallen verbotenen Klebemittel eben nicht mehr locker flockig von der Hand geht. Dieser Umstand stellte schon so manche SPARTA-Mannschaft vor eine große Herausforderung.

Allerdings war da auch unser dominanter Sieg in der Hinrunde, wo wir nur knapp über 10 Tore zuließen und selbst mehr als 30 Tore selbst geworfen hatten, der uns Zuversicht gab.

Mit der Erwartung, ein klebriges und hartes, aber dennoch gewinnbares Spiel vor uns zu haben, wurde das Spiel angepfiffen.

Es ging los wie beinahe jedes Spiel in dieser Saison. In der Abwehr noch nicht ganz auf dem Spielfeld angekommen, kam der Gegner schnell zu mehreren Abschlüssen, die die Truppe aus Ladbergen jedoch nicht in Zählbares umwandeln konnte und uns Zeit gab, uns an die Spielbedingungen und den Gegner einzustellen, sodass es nach anfänglichem 5:0 für uns und dem 8:2 nach 10 Minuten Ladbergen schon zur Auszeit griff. Allerdings ließen wir uns davon nicht beirren, ein 68%-Rückhalt im Tor, solide Abwehrleistungen und gute Chancenverwertung aus dem Rückraum und im Eins-gegen-Eins erhöhten unseren Vorsprung kontinuierlich weiter bis zum Halbzeitstand von 17:8.

An dieser Stelle ein kurzes Zwischenfazit: Der Ball wurde zwar klebriger, allerdings eher zum Leidwesen der Ladbergener, die ihrem Unmut darüber zwischendurch lautstark Luft machten und auch die Provokationen der Heimherren ließen uns so eiskalt wie Otto vom 7m-Punkt.

Die zweite Hälfte ging im Angriffsspiel ähnlich gut weiter wie vor der Pause, sodass uns nur kleine Nachlässigkeiten in der Defensive einige wenige Tore mehr einbrachten. Die mehr als deutliche Führung geriet jedoch nie auch nur annähernd in Gefahr – anders als Leons Auge, der nach einem unbeabsichtigten Kontakt mit aufgeplatzter Augenbraue nach etwa 45 Minuten zurück nach Münster musste, um sich untersuchen zu lassen. An dieser Stelle noch einmal Danke an Gereons Eltern, die Leon zum Krankenhaus brachten und gute Besserung an Leon!

Ohne weitere besondere Vorkommnisse plätscherte das Spiel seinem Ende zu. Ein Ende, an dem ein hochverdienter Spielstand von 33:21 für uns auf der Anzeigetafel zu lesen war und die Aufholjagd Richtung Führungstrio unter 87,5%-Coach Paul weiterhin im Gange ist.

Mit diesem Erfolg im Rücken gehen wir nun in die letzte Trainingswoche, bevor am Sonntag das Spitzenspiel der Liga vor heimischem Publikum gegen Havixbeck steigt. Anwurf ist Sonntag, der 4. März um 18 Uhr in der Sporthalle Sentruper Höhe. Über Unterstützung würden wir uns freuen!

 

Es spielten: Böswald, Brößkamp – Riemer (7), Hinteresch, Otto (beide 5), Beckonert, Hesse, Siemering (alle 4), Brunnschütte-Sannwaldt (3), Westermeier (1), Böttcher, Lehnen