Damen 3: starke Leistung im Spiel gegen die HSG Gremmendorf/Angelmodde

Den Spruch des Tages brachte ganz eindeutig der Schiedsrichter, als Mitte der zweiten Halbzeit die Gremmendorfer Männer die Halle betraten und für Rabatz sorgten: „Jungs“, beschied der strenge Unparteiische, „setzt Euch mal hin und schaut Euch das Spiel an. Dann könnt Ihr noch was lernen.“
Das sorgte für Heiterkeit und war zudem auch noch fein beobachtet vom routinierten Spielleiter, der über 60 Minuten eine Begegnung erlebte, die tatsächlich einen hohen Unterhaltungswert garantierte. Am Ende hatte die dritte Frauenmannschaft von SPARTA Münster gegen die HSG Gremmendorf/Angelmodde mit 21:18 (11:10) gewonnen und dabei dokumentiert, dass man Erfahrung und Souveränität auch im Handball sehr weit kommen kann.
Über weite Strecken war die Partie ausgeglichen und umkämpft, am Ende setzten sich die Gäste von Sparta ein wenig ab und brachten den so wertvollen Vorsprung auch deshalb ins Ziel, weil die Mannschaft in jeder Phase die Ruhe behielt. Beste Werferin und damit Erfolgsgarantin war die überragende Carina Bernklau, der neun blitzsaubere Tore gelangen und damit fast die Hälfte aller Treffer, die SPARTA erzielte. Das Erstaunliche bei dieser fantastischen Ausbeute: Bis auf einen Siebenmeter gelangen ihr sämtliche Treffer aus dem Spielverlauf heraus. Die übrigen Torschützen: Ilka Thomas (4), Hanna Bess (4), Leonie Ipe (3), Ute Viehweger (1). Ein weiterer Erfolgsgarant: Ute Ipe, die im Tor eine ganz starke Vorstellung ablieferte.