Damen 1: SPARTA verkauft sich teuer

Am vergangenen Samstag reiste das Team um Trainerin Anet Sander nach Bochum. Gastgeber war dort der Tabellendritte SV Teutonia Riemke II. Nach dem hat erkämpften Sieg gegen Haltern wollte man einen weiteren Schritt nach vorne machen. Dies gelang zwar am Ende nicht tabellarisch, aber zumindest spielerisch.

Von Beginn an zeigten die Spartanerinnen erneut ihre Stärken in der Deckungsarbeit. Gegen robuste Bochumerinnen behielt man immer wieder die Oberhand und ließ in Zusammenarbeit mit einer wiederum gut aufgelegten Jette nur wenige Tore zu (3:3, 16‘). Doch auch in dieser Partie lag die Crux im Angriff. Zwar wurde das Aufbauspiel in den meisten Fällen langsamer und konzentrierter angegangen, jedoch fehlte im endgültigen Abschluss dann oftmals die Genauigkeit. So konnte auch die gegnerische Torhüterinnen zahlreiche Bälle parieren und verhindern, dass sich Sparta in der Anfangsphase absetzte. Im Gegenzug netzte die Heimmannschaft nach Ballgewinnen durch technische Fehler bei Sparta sicher ein und zog bis zur Pause auf 7:11 davon.

Doch Trainerin Anet betonte in der Halbzeitansprache, dass das Spiel noch nicht gelaufen sei und man sich mit einer ähnlich kompakten Abwehr in Verbindung mit einer besseren Wurfausbeute im Angriff noch einmal herankämpfen könnte.

So lieferten sich Riemke und SPARTA in der zweiten Halbzeit weiter einen heißen Kampf. Die Gastgeber kassierten aufgrund des ungetrübten Willens der Münsteranerinnen nun einige Zeitstrafen, die Sparta jedoch nicht ausreichend nutzte und den Abstand nie auf unter 3 Tore verkürzen konnte. Doch in den letzten Minuten des Spiels bäumte man sich noch einmal auf. Höppi traf gewohnt sicher vom Siebenmeterpunkt und verkürzte auf 16:18 (57.). Doch im folgenden Angriff netzte auch Teutonia Riemke ein und verwaltete den Vorsprung trotz offener Manndeckung am Ende geschickt bis zum Abpfiff und 19:21-Endstand.

Beim nun mehr Tabellenzweiten gab es für SPARTA leider keine Punkte zu holen. Trotzdem ging man erhobenen Hauptes und mit viel Mut und Motivation für das Rückrunden-Abschluss-Derby gegen den BSV Roxel am kommenden Wochenende aus der Halle. Vor allem die Abwehrleistung und der Kampfgeist stimmten. Wenn die Spartanerinnen nun auch noch im Angriff eine Portion zulegen können, stehen die Chancen auf eine deutlich bessere Rückrunde gut.

 

Die Mannschaft vom 10. Spieltag: Jette, Johanna; Höppi (6), Katha, Katta (je 4), Franny, Greta, Miri, Anna, Annika S., Hannah (je 1), Wolle, Simone, Carina