Herren 1: Langer Atem gegen Ascheberg

Am späten Samstagabend durften wir mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt einen Gegner empfangen, der uns aus der letzten Saison noch hinlänglich bekannt war. Dort hatten die Gäste in beiden Spielen letztlich deutlich die Nase vorn.

Dementsprechend waren wir trotz der Tatsache, dass der Gegner auf dem 10. Tabellenplatz stand gewarnt das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

 

Das Ziel war also von Anfang an klar. Wir wollten von Beginn an eine konzentrierte Leistung an den Tag legen und keinen Zweifel daran aufkommen lassen, wer der Favorit in diesem Spiel war. Aus einer aggressiven Abwehr heraus wollten wir dem Gegner durch Ballgewinne unser Tempospiel aufzwingen. Gerade am Anfang sollte uns dieses Vorhaben sehr gut gelingen, sodass wir erst nach knapp 10 Minuten beim Stand von 6:0 den ersten Gegentreffer hinnehmen mussten und in dieser Phase insbesondere konsequent klare Torchancen herausarbeiten konnten und diese dann auch nutzten.

Mit der Einwechslung des routinierten Linkshänders der Gäste ließ dann allerdings unsere Konsequenz in der Abwehr ein wenig nach. Immer wieder konnte er sich durchsetzen und uns dementsprechend das ein oder andere Gegentor einschenken, was mit einem direkt verwandelten Freiwurf mit der Halbzeitsirene seinen Höhepunkt fand.

Mit 16:11 wurden die Seiten gewechselt.

 

In der Halbzeitansprache mahnte Coach Michael Stork an sich wieder an die Anfangsphase zu erinnern und dem Gegner in der Abwehr wieder aggressiver gegenüberzutreten. Leider gelang uns dies bis zur 40. Minute nur bedingt, sodass Ascheberg durch einige leicht vermeidbare Tore nochmal auf 20:16 herankam.

Anschließend sollte das Spiel jedoch wieder komplett kippen. Der Gegner musste dem hohen Tempo der Partie körperlich ein Stück weit Tribut zollen. Folglich entwickelte sich ein Spiel ganz nach unserem Geschmack und wir konnten mit vielen Tempogegenstößen durch einen 8:0 Lauf innerhalb von 10 Minuten auf 28:16 das Spiel entscheiden.

Das letzte Highlight des Spiels setzte dann unser Aushilfstorwart Rodion Zbarskij, der kurz vor Schluss mit einer starken Doppelparade á la Andreas Wolff die Zuschauer endgültig in Extase versetzte.

Am Ende des Tages stand ein verdienter 36:20-Erfolg, durch den wir nun mit breiter Brust am nächsten Sonntag um 12 Uhr in der HBS in das Spitzenspiel gegen den SV Adler Münster gehen können.

 

Wir bedanken uns bei allen Fans für die großartige Unterstützung und zählen auch nächste Woche auf euch!!

 

Es spielten:

Schwaning, Zbarskij- Barth (7/5), Davids (6), Priemel, Heyer (je 5), Grütters, Haverkamp, Westermeier (je 3), Neusser, Junker (je 2), Spilker, Onnebrink, Pleines