DJK SPARTA Münster e.V.

27:29 Niederlage gegen HSG Hohne/Lengerich

Nach den erfolgreichen Stadtmeisterschaften, setzte es an diesem Samstag im ersten Heimspiel des neuen Jahres eine knappe 27:29 Niederlage.

 

Die angespannte Personalsituation zwang uns an diesem Samstag nicht nur zu einer meist eher „kleinen“ Aufstellung, sie ermöglichte auch das Kreisläuferdebut von Hüter Felix Dewies. Anknüpfend an die guten Leistungen bei den Stadtmeisterschaften zeigten wir in den ersten Minuten vor allem in der Abwehr eine hervorragende Leistung. Oft wurde Lengerich zu schweren Abschlüssen aus dem Rückraum gezwungen und Keeper Oliver Kneupers konnte einige Bälle parieren. Uns gelang es sogar, die Abwehraktionen in schnelle Gegenstöße umzumünzen, einzig der erfolgreiche Torabschluss wollte einfach nicht gelingen. Mit Blick auf den Endstand hätten wir die Tore aus den Tempo-Gegenstößen der ersten Halbzeit gut gebrauchen können, insbesondere da es gegen den hochgewachsenen Mittelblock aus Lengerich besonders schwer war aus dem Rückraum zu günstigen Wurfpositionen zu kommen. Anstatt dann die einfach Chancen zu nutzen mussten wir im Positionsangriff durch breites Spiel und eins-gegen-eins Situationen schwierigere Wurfchancen schaffen. Das gelang uns tatsächlich oft und der Halbzeit-Stand von 14:14 war insgesamt auch ein angemessener Spiegel der Leistungen beider Teams. Letztendlich hätten wir leider mehr draus machen können.

Der Start in den zweiten Durchgang gelang uns gut. Durch Ballgewinne in der Abwehr und einem strukturierten Angriffsspiel konnten wir besonders viele Strafwürfe herausholen die Rosi variantenreich und fehlerlos verwandeln konnte. Zumindest in diesem Bereich war unsere Fehlwurfquote erfreulich gering.

Mitte der zweiten Halbzeit hatten wir dann die klassische Schwächephase. Es begann mit mehreren Hinausstellungen und setzte sich mit einfachen Ballverlusten fort. Man muss Lengerich leider zugestehen, dass sie unsere Fehler in dieser Phase recht konsequent ausnutzten und so letztlich verdient einen drei-Tore Vorsprung herausspielen konnten.

Wir haben schon oft in der Saison gezeigt, dass wir an sich die Klasse und auch den Teamgeist haben um solche Schwächephasen wieder auszubügeln. Auch diesmal konnten wir zum Ende hin, nochmal Druck ausüben und Ballverluste in der Abwehr provozieren. Erneut gescheitert sind wir dann natürlich am Keeper aus Lengerich. Das ist dann der entscheidende Punkt. Man kann noch so viel arbeiten in der Abwehr und sich pushen aber am Ende muss man die freien Situationen dann auch nutzen um wieder heranzukommen und genau das blieb uns zum Ende hin erneut verwehrt.

Was bleibt von dem Start ins neue Jahr. Zum einen, wenn die Spiele nur 15 Minuten gehen würden wie bei den Stadtmeisterschaften müssten wir uns über den Tabellenplatz wahrscheinlich keine Sorgen machen. 15 Minuten können wir. Weiterhin haben wir eigentlich gute Spiele gezeigt. Auch das Spiel am Samstag war über die gesamte Länge gesehen eine schöne Leistung mit aggressiver Abwehr und einem schnellen Angriffsspiel. Besonders mit der Leistung aus der ersten Halbzeit und eins, zwei Treffern mehr aus dem Tempos, können wir locker 2 Punkte mitnehmen. Vielleicht gelingt uns das ja beim nächsten Spiel am Samstag gegen den direkten Tabellennachbarn aus Senden.

Start in das neue Jahr missglückt

Die Damen von Sparta Münster waren mit einer klaren Zielsetzung zum ersten Spiel des Handballjahres 2017 nach Halle gefahren: Gegen den bis dato Tabellenletzten sollten zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg gesammelt werden. Daraus wurde schlussendlich nichts, am Ende feierten die Gastgeber einen 22:20 (12:10) Heimsieg.

Die ersten zehn Minuten des Spiels gehörten noch Sparta, Katha nahm die spiel- und wurfstarke Halblinke von Beginn an aus dem Spiel und dahinter agierte die Abwehr im Verbund und ließ wenig zu. Auch vorne konnte man zunächst Räume erarbeiten und effektiv nutzen.

Doch nach besagten zehn Minuten kippte das Spiel. Der Gastgeber konnte Spartas Abwehr immer wieder klassisch abräumen und so viel Platz und Zeit für die Außenspielerin schaffen, den diese das ganze Spiel hindurch zu nutzen wusste. Hinzu kam, dass sich die Spartanerinnen zahlreiche, teils höchst unnötige Zeitstrafen einfingen und gefühlt die Hälfte der Spielzeit in Unterzahl agieren mussten. So fand man im Angriffsspiel nie zu einem richtigen Fluss und ließ dort auch klare Chancen liegen.

In der Halbzeitpause forderte Trainer Benedikt Hofbauer vor allem in der Abwehr die Rückkehr zu der Kompaktheit und Beweglichkeit der ersten Spielminuten.

Diese Vorgabe setzen Spartas Damen dann auch nach und nach um. Jedoch verschlechterte sich die Wurfausbeute im Angriff verglichen zu Halbzeit eins noch einmal und so konnte man die hart erarbeiteten Ballgewinne zu selten nutzen. Die Mannschaft lief weiter dem zwischenzeitlich auf 5 Tore angewachsenen Rückstand hinterher. Wenige Minuten vor Schluss gab es noch einmal einen kurzen Lichtblick, als man auf einen Zähler an die Gastgeberinnen heran kam, doch auch in diesem Spielabschnitt entschied am Ende die mangelhafte Wurfausbeute über Sieg und Niederlage – zu Ungunsten der Spartanerinnen.

Die Vorrunde der ersten Damenmannschaft hat damit ein denkbar schlechtes, aber zum bisherigen Saisonverlauf passendes Ende gefunden. Nach dem kürzlich vonstatten gegangenen Trainerwechsel und diverser personeller Veränderungen innerhalb der Mannschaft heißt es nun, den Kopf nicht hängen zu lassen und mit neuem Mut und Konzentration das Projekt Klassenerhalt anzugehen.

Die erste Chance dazu bietet sich bereits am kommenden Samstag im Derby gegen den Tabellenzweiten BSV Roxel. Ab 17.00 Uhr will man eine ähnlich starke Leistung wie im Vorrundenspiel, bei dem man einen Punkt entführen konnte, zeigen.

Mit von der Partie waren am Wochenende: Rieke, Jette; Hannah, Esther, Ele, Greta, Carina, Katta, Franny, Saskia, Annika, Wolle und Katha

Wer ist bitte Johannes Herrmann? Oder: Ultimative Lobhudelei zum 70.!

Heute feiert ein ganz besonderer Spartaner runden Geburtstag: Johannes Herrmann! Und wem dieser Name genau wie mir nichts sagen sollte, der kennt als ehemaliges oder aktives SPARTA-Mitglied aber sicher den, um den es geht, den Urspartaner HANSEL, Mitglied unseres Vereins seit seiner Gründung im Jahr 1959 und seither auch immer, bis zum heutigen Tag, Aktiver!

Zu finden war und ist er im aktiven Spielbetrieb zwischen den Pfosten, anfangs noch auf dem Großfeld Rasenplatz, später in der Halle. Aktuell hält er den Kasten der 3. Herren sauber und ist somit der älteste aktive Handballer SPARTAs.

War er als 12-jähriger Torwart anfangs sicher "nur" Spieler bei SPARTA, so übernahm er später in wachsendem Maße Verantwortung für unseren Verein bis hin zum Posten des Geschäftsführers. An dieser Stelle war er jahrelang intensiv an allen strategischen Entscheidungen beteiligt, sein Interesse und Engagement haben  bis heute kaum nachgelassen. Wann immer er Zeit und Lust hat, macht er sich von seinem Zuhause in Nottuln auf den Weg zu den Spielen  SPARTAs, auch Jugendmannschaften interessieren ihn nach wie vor. Selbst nach Ibbenbüren fährt er mit seinem geliebten Wohnmobil, um SPARTAs alljährliche Teilnahme am dortigen Sparkassenfestival nicht zu verpassen. Er unterstützt die 1. Damen (bei denen seine jüngste Tochter die angestammte Position im Tor innehat) als Zeitnehmer am Laptop, gibt sein Wissen gerne weiter und hilft ebenso selbstverständlich am Zeitnehmertisch für andere Mannschaften. Darüber hinaus beflockt er seit einigen Jahren für SPARTA alles, was ihm unter die Nase gehalten wird. Bei all diesen Aktivitäten ist er ein Musterbeispiel unbedingter Zuverlässigkeit, denn was er einmal zugesagt hat, wird mit 100%  Sicherheit geliefert. Aber auch zum Tornetze flicken, Lampen tauschen in der SH oder sonstiger Mitarbeit im Hintergrund ist er sich nie zu schade.

Sowohl auf als auch neben dem Feld ist er sehr emotional, halbe Sachen macht er nicht. Neuerungen gegenüber ist er immer aufgeschlossen, nicht nur im technischen Bereich wie beim elektronischen Spielbericht, sondern auch im Trainingsbetrieb. So war er zum Beispiel steter Befürworter der Idee, als vor einiger Zeit die A-Jugendlichen bei den 3. Herren integriert werden sollten - und das mit einer jungen Frau als Trainerin! Keine Selbstverständlichkeit und vom Hörensagen hatten alle nach gegenseitigem Abtasten viel Spaß bei diesem Experiment.

Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann, so gibt es bei Hansel doch ein Leben jenseits von SPARTA: Tennis, Spaziergänge mit seinem Hund, Oldtimer und sein Lloyd-Club, dessen Vorsitzender er so nebenbei noch ist, nicht zuletzt Fahrten im Wohnmobil mit seiner besseren Hälfte. Er kann es sich also auch mal richtig gut gehen lassen, wer hätte das gedacht!

Dass er all dies noch ganz lange so intensiv machen kann, gesund und fit bleibt und wir alle noch viele gemeinsame Spielzeiten mit ihm genießen können, wünschen wir ihm von ganzem Herzen.

 

Lieber Hansel, dir herzlichste Glückwünsche, Gesundheit, Lebensfreude und nur das Allerbeste!

 

Denn wenn einer unseren Verein und einen der Schlachtrufe verkörpert, dann bist DU das:

"DAS IST SPARTA!"

 

Birgit Böswald 

SPARTA bei den Lundaspelen

Wie seit über fünf Jahren üblich war auch 2016 DJK SPARTA Münster mit einer Mannschaft bei einem der größten Handballturniere der Welt in Lund, Schweden, vertreten. Die aktuelle B-Jugend reiste mit fast vollem Kader und unter der Betreuung von Enno Grühl, Niklas Otto und Nils Haverkamp an und machte dem Namen SPARTA alle Ehre. Es reichte bis zum Einzug in das Finale des B-Cups, welches zwar leider verloren
ging, aber den guten Gesamteindruck nicht schmälerte. Im folgenden sind kurze
Spielberichte des Turniers zu lesen mit denen man den durchaus souveränen Finaleinzug nachvollziehen kann.
Gruppenphase:


DJK SPARTA Münster vs. VSH 2002:
Zum Auftakt in das Turnier in Lund spielte die Mannschaft von DJK SPARTA Münster gegen die dänische Mannschaft VSH 2002. Das Spiel war bis zum Ende knapp, es ging durchgängig hin und her, sodass sich keine Mannschaft absetzten konnte und zur Halbzeit ein 6.6 auf der Anzeigentafel stand. Die zweite Hälfte blieb ähnlich spannend und trotz guter Leistung aller, siegte VSH 2002 am Ende mit einem Tor Unterschied 15:16.
Torschützen:
Fynn von Boenigk 3, Noah Fischer 3, Michel Flockert 3(2), Tobias Hinteresch 2, Justus
Roters 2, Jakob Surmann 1, Friederich Grütters 1

Zagreb vs. DJK SPARTA Münster
Im zweiten Gruppenspiel hieß der Gegner für die DJK Zagreb, die einzige kroatische Mannschaft im Turnier. Der weitaus stärker erwartete Gegner stellte sich jedoch als durchaus schlagbar heraus. Durch das schlechte Rückzugsverhalten der körperlich überlegenen Kroaten konnten die Münsteraner durch die erste oder zweite Welle erfolgreich abschließen und wurde nicht ins Positionsspiel gezwungen. So konnte SPARTA
einen ungefährdeten 18:14 Sieg einfahren.
Torschützen:
Friederich Grütters 9, Fynn von Boenigk 5, Simon Davids 2, Nils Schmidt 1, Liam Brown 1

TSV Herrsching vs. DJK SPARTA Münster
Die B-Jugend von Sparta Münster gewann ihr drittes Vorrundenspiel gegen den TSV Herrsching deutlich mit 14:26.Die Spartaner zeigten dabei von Anfang an eine dominante Leistung und erarbeiteten sich durch eine kompakte Verteidigung und einen starken Angriff bereits zur Pause einen 7-Tore Vorsprung. Diese Führung wurde in der 2. Halbzeit sehr konzentriert verteidigt und durch viele schnelle Gegenstöße sogar auf 12 Tore erhöht. Bester Torschütze war in diesem Spiel erneut Fynn von Boenigk mit 7 Treffern, aber auch starke Paraden unserer Hüter trugen dazu bei, dass das Spiel so lange offen war. Mit Vier Punkten aus Drei Spielen ging es dann in das letzte Vorrundenspiel gegen Eskilstuna Guif.
Torschützen:
Fynn von Boenigk 7, Noah Fischer 4, Nils Schmidt jeweils 4,
Justus Roters 2, Jakob Surmann 2, Friederich Grütters 2, Tobias Hinteresch 2, Liam
Brown 1, Simon Davids 1, Michel Flockert 1

DJK SPARTA Münster vs. Eskilstuna Guif 1
Das Spiel der B1 von DJK SPARTA Münster gegen Eskilstuna Guif 1 war des letzte Spiel der Gruppenphase in Lund für die B-Jugend. Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften hob sich spielerisch oder vom Ergebnis ab. Dennoch musste die B-Jugend um die Trainer Niklas, Enno und Nils ein 9:10 Rückstand zur Halbzeit hinnehmen. Wobei der Höhepunkt ein direkt verwandelter Freiwurf in letzter
Sekunde war. In der zweiten Halbzeit konnten sich die Schweden dank zweier ZweiMinuten Strafen gegen unser Team etwas absetzten, sodass Eskilstuna zum Ende der zweiten Halbzeit mit 13:19 das Spiel gewann.
SPARTA beendete die Gruppenphase als Drittplatzierter und hatte sich somit für den BCup qualifiziert.
Torschützen:
Friederich Grütters 1, Noah Fischer 1, Fynn von Boenigk 6, Justus Roters 2, Nils Schmidt
1, Jakob Surmann 1
Playoffs:

DJK SPARTA Münster vs. ASV Senden
In einem anfangs umkämpften Spiel zwischen Sparta Münster und dem ASV Senden setzte sich Sparta mit 18:13 durch. In der ersten Halbzeit war das Spiel sehr ausgeglichen und so stand es zur Halbzeit 10:8 für SPARTA. Die zweite Halbzeit startete mit vielen 2 Minuten Zeitstrafen gegen den ASV Senden. Das war der Grund dafür, dass sich Sparta immer mehr absetzen konnten. Beste Werfer von Sparta waren Fynn von Boenigk und Friederich Grütters.
Torschützen: Fynn van Boenigk 7, Friederich Grütters 5, Michel Flockert 3, Jakob
Surmann 2,Simon Davids 1

HUK Öresund 2 vs. DJK SPARTA Münster
Die favorisierten Spartaner sorgten gleich zu Beginn für eine einseitige Partie. Nach dem zunächst die Dänen zum 1:0 trafen, startete die DJK durch eine starke Torhüter- sowie Abwehrleistung einen 5:0 Lauf bis zur siebten Spielminute. Die Mannschaft aus Dänemark kam zwar zunächst bis zur neunten Spielminute auf 4:6 heran, baute jedoch anschließend ab, so dass die Münsteraner, aufgrund einer starken Defensivleistung und im Angriff angeführt durch Toptorschützen Fynn von Boenigk, zur Pause mit 12:4 davonziehen konnte. Die zweite Halbzeit wurde mit derselben Dominanz fortgeführt. Durch Tore von Friederich Grütters und Tobias Hintersch konnte sich auch hier Sparta zunächst weiter absetzen. Auch in den folgenden Minuten ließ Sparta keine Zweifel aufkommen und baute die Führung weiter aus. Den Schlussstrich auf SPARTA´s Seite setzte Nils Schmidt mit dem 7:25 ehe die Dänen noch zum 8:25 Endstand trafen.
Torschützen:
Fred Brüggemann 1(!), Michel Flockert 2, Liam Brown 1, Friederich Grütters 4, Jakob
Surmann 2, Noah Fischer 3, Justus Roters 1, Nils Schmidt 2, Simon Davids 2, Tobias
Hinteresch 2, Fynn von Boenigk 5

DJK SPARTA Münster vs. Ystads IF HF
Im Halbfinale ging es gegen den schwedischen Vertreter Ystads IF HF, welcher in der Runde zuvor gegen SPARTA´s Gruppengegner Zagreb mit 20:12 gewonnen hatte. Die Vorzeichen standen also auf ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. Dies ließen die Jungs von SPARTA jedoch nicht zu, dank einer starken Abwehr-und Torhüterleistung standbis zur vierten Minute die Null und vorne kam man nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser ins Spiel und hatte zur Pause eine komfortable 8 zu 2 Führung rausgespielt. Auch die zweite Halbzeit verlief ähnlich und man brachte den Vorsprung über die Zeit und baute ihn sogar noch aus. Am Ende stand ein 17:7 und der Einzug ins Finale(!) zu Buche.
Spieler und Trainer waren sichtlich zufrieden und freuten sich schon auf das Finalspiel.
Torschützen:
Michel Flockert 3, Fynn von Boenigk 5, Jakob Surmann 3, Justus Roters 2, Noah Fischer
2, Nils Schmidt 1, Liam Brown 1

Finale:
Am letzten Turniertag stand das Finale gegen Amager Handbold aus Dänemark an. Nachdem man sich zuvor die Finals der anderen Altersklassen angeschaut hatte war man um 15.45 Uhr selber an der Reihe. Sichtlich motiviert und genauso zielstrebig wie am Vortag wollte man auch dieses Spiel angehen. Vor über 100 Zuschauern, hauptsächlich Anhänger der Dänen, verschlief man jedoch den Start und geriet schnell vier Toren in
Rückstand. Weitere Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr führten dazu, dass SPARTA zur Halbzeit mit 4:10 zurück lag. Die zweite Hälfte verlief zu Beginn ähnlich frustrierend, einziger Lichtblick war, dass der Abstand nicht größer wurde. Mitte der zweiten Halbzeit gelang es den Jungs dann durch strukturierte Angriffe und verbesserte Abwehr- und Torhüterleistung den Abstand Tor für Tor zu verkürzen. Leider fehlte am Endedie Zeit um den Ausgleich zu schaffen und man musste sich mit 15:12 geschlagen geben. Trotz der Niederlage kann man auf eine kämpferische Leistung und den Turnierverlauf stolz sein.
Alles in Allem war es ein sehr erfolgreiches Turnier und Trainer und Spieler hatten viel Spaß und eine gute Zeit in Schweden. Hoffentlich ist SPARTA auch in 2017 wieder mit einer oder mehr Mannschaften in Lund vertreten.

Nachtrag WJA: Sieg gegen Telgte

Am vorherigen Sonntag stand für uns, die weiblichen A-Jugend, das letzte Spiel dieses Jahres im Terminkalender. In der heimischen Sporthalle mussten wir uns gegen Telgte beweisen. Wir starteten sehr motiviert in die Partie, denn schließlich wollten wir das Jahr mit einem ordentlichen Sieg ausklingen lassen.

Leider begann das Spiel nicht sehr vielversprechend. Schon am Anfang zeigte sich, dass wir nicht zu 100% bei der Sache waren und uns unterliefen ärgerliche technische Fehler. In der Abwehr waren wir nicht konsequent genug, und auch Absprachefehler kamen häufiger vor. Zusätzlich spielten wir im Angriff kaum mit Druck und konnten leider auch viele Chancen nicht verwerten. Trotz dessen konnten wir eine konstante Führung von etwa 6 Toren halten.

Motivierter starteten wir in die zweite Halbzeit. Hier lief es dann besser, auch wenn wir zwischendurch immer wieder einknickten.

Alles in allem haben wir mit 26:14 ein gutes Ergebnis erzielt, waren allerdings nicht zufrieden mit unserer Leistung. Wir freuen uns auf die, hoffentlich erfolgreichen, Spiele im nächsten Jahr!

Also fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch wüscht euch

Eure weibliche A-Jugend

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