DJK SPARTA Münster e.V.

Damen 1: Sparta siegt in Neuenkirchen

Am Samstag des zweiten Adventswochenendes ging es für die ersten Damen nach Neuenkirchen. Mit dem Wissen aus dem vergangenen Spiel, dass man (vielleicht abgesehen vom Tabellenführer aus Ibbenbüren) jeder Mannschaft in der Liga Paroli bieten kann, ging man zuversichtlich in die Partie beim SuS. Denn diesmal wollte man nicht nur nah dran sein, sondern die zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

Doch es lief zunächst gar nicht gut. Die jungen Hausherrinnen legten ein wahnsinnig hohes Tempo an den Start, was die noch leicht schläfrige Abwehr der Spartanerinnen in Bedrängnis brachte. Vorne ließ man zudem hochkarätige Chancen liegen, sodass Trainerin Angie Thüner früh die Reißleine zog und bereits beim Stand von 1:4 in der 5. Minute die grüne Karte auf den Tisch legte. Im Anschluss kämpfte man sich auf ein zwischenzeitliches 6:7 (15.) heran, denn der Gastgeber musste das Tempo nun deutlich drosseln. Mit der Einwechslung einer wuchtigen Linkshänderin setzte der gegnerische Trainer jedoch anschließend auf die richtige Karte. Sparta ließ sich zu Zeitstrafen hinreißen und verlor in der Abwehr den Zugriff, wodurch sich die Mannschaft aus Neuenkirchen binnen weniger Minuten mit 6 Toren absetzen konnte (6:12, ’21.). Ein wenig Verzweiflung machte sich breit, man sah die Chancen schwinden, hier mit 2 Punkten aus der Halle zu gehen. Aber noch ließ man die Köpfe nicht hängen und so begann die wilde Aufholjagd. Mit einem deutlich zuversichtlicher stimmenden Spielstand von 11:14 ging es in die Kabine.

Der Schwerpunkt der Ansprache lag vor allem auf der Abwehrarbeit. Dort musste man verhindern, dass die Außenspieler immer wieder durch einfaches Stoßen freigespielt werden und fast völlig ohne Bedrängnis abschließen konnten. Zudem sollten die spielstarken Halben in der Folge in Manndeckung genommen werden.

Auch an diesem Samstag sollte sich bewahrheiten, dass die erste Damen eine Mannschaft der 2. Halbzeit ist. Obwohl man schon früh zwei Zeitstrafen kassierte und in doppelter Unterzahl agieren musste, ließ man den Gegner nicht davonziehen. Hinten wurde gemeinsam geackert und ordentlich zugepackt, was den Mädels aus Neuenkirchen gar nicht schmeckte. Und vorne bewahrte man die Ruhe, wartete auf seine Chance und netzte erfolgreich ein. So warf Ele in der 39. Minute das viel umjubelte 16:16. Es begann ein Kopf an Kopf-Rennen. Geschwächt durch erneute Zeitstrafen gelang es den Spartanerinnen aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht, sich abzusetzen. In der entscheidenden Phase des Spiels behielt man jedoch im Gegensatz zur Partie des vergangenen Wochenendes gegen Greven die Nerven.

Nachdem fünf Minuten vor Schluss das 27:26 gefallen war, verriegelte Sparta das eigene Tor. Die Kombination aus Abwehr und einer gut aufgelegten Rieke im Tor funktionierte jetzt. So konnte man auf 28:26 erhöhen bevor der gegnerische Trainer eine Auszeit nahm, um seine Mannschaft nochmal auf die letzten gut dreieinhalb Minuten einzustimmen. Doch das ließ sich Sparta nicht mehr nehmen. Das Duo aus Katha, die das ganze Spiel über glänzend aufgelegt war und nahezu alles traf (wie auch Esther am Kreis) und ihrer Namensvetterin Katta erhöhten auf das Endergebnis von 30:26 aus Sparta-Sicht.

Endlich konnte sich die Mannschaft nach vielen erfolglosen und Mut raubenden Wochen belohnen. Besonders die Art, in der man sich nach dem hohen Rückstand zurückkämpfte mit Teamgeist und Wille und diesmal auch der nötigen Cleverness, gefiel. Mit Zuversicht und dem Bewusstsein, dass sich Siege richtig gut anfühlen, gehen Spartas Damen nun in die Vorbereitung für das letzte Spiel des Jahres gegen den SC DJK Everswinkel II in eigener Halle. Am dritten Advent will die Mannschaft den Aufwärtstrend bestätigen und den Anschluss an das mittlere Drittel der Tabelle schaffen.

 

Die Mannschaft und Tore des 9.Spieltages: Rieke, Kathi; Katha (8), Esther (7), Ele (6), Katta (4), Greta (2), Judith, Annika, Alé (je 1), Carina, Franni

Der 2. Advent bei SPARTA

Dieses Wochenende gibt es keine Ausreden!

Die SPARTA-Fan-Gemeinde kann ein paar entspannte Tage rund um den zweiten Advent verbringen ohne in Handballstress zu geraten oder zwischen den Stühlen stehen zu müssen.

Es gibt nur 3 (!) Heimspiele, die zeitlich perfekt abgestimmt sind, um rundherum eine tolle Wochenendplanung zu ermöglichen!
Darunter befindet sich ein ganz wichtiges DERBY unserer Herren 1! Also sehen wir uns wohl in der Halle...

Sa, HBS
18:15 Herren 1 (KL) gg. SC Westfalia Kinderhaus 1920 2

So, SH
11:30 WJD gg. TSC Münster-Gievenbeck
18:00 Damen 2 (KL) gg. SC Greven 09 2

 

Herren 1: 29:24 Niederlage am Wochenende

Gegen SV Schwarz-Weiß Havixbeck setzte es am Sonntagabend auswärts eine 29:24 Niederlage. Durch die gleichzeitige 18:17 Niederlage von Senden II bleiben wir trotzdem zunächst auf dem elften Tabellenplatz.

Die erste Hälfte ist leider mangels großartiger Gegenwehr unsererseits schnell erzählt. Havixbeck begann mit einer agressiven Deckung und einem in der Mitte geschlossenen Abwehrverbund um den Druck auf den Rückraum zu erhöhen. Wir antworteten darauf mit einem sehr statischen Spiel. Insbesondere konnten wir die zentrierte Abwehr nicht genug verschieben um Platz auf den Außen zu schaffen. Erst zum Ende des ersten Durchganges konnte Jonathan Pleines mit schnellen eins-gegen-eins Situationen wiederholt Räume schaffen.

Auf der Gegenseite ermöglichten wir Havixbeck zu oft einfache Tore durch Kreisanspiele oder freie Würfe aus dem Rückraum. Diese nutzte Havixbeck konsequent und mit verschwindend geringer Fehlwurfquote. Das Halbzeitergebnis kann man hier auch mal verschweigen.

Das Verteidigungsdefizit konnten wir dann jedoch zu Beginn der zweiten Hälfte ausgleichen. Wir nahmen die Zweikämpfe konsequenter und aggressiver an und provozierten so endlich auch selbst Ballverluste des Gegners. Die gefundenen Zugriffsmöglichkeiten in der Abwehr gaben uns auch Schwung nach vorne. Mit drei schnellen Gegenstößen und dynamischeren Angriffen gelang es uns den zwischenzeitlichen 8 Tore Rückstand auf 3 zu verkürzen. Einzig die mangelhafte Verwertung sämtlicher Überzahlgelegenheiten muss man sich in den kommenden Trainingseinheiten vielleicht mal vor Augen führen.

Diese zwischenzeitliche Einstellung/Leistung über 60 Minuten, hätte uns sicherlich eine gute Chance gegeben, auswärts mit Harz, eine derart hoch platzierte Mannschaft zu schlagen. Leider wurde uns diese Konstanzfrage auch in diesem Spiel am Ende zum Verhängnis. Insbesondere der Halbrechte aus Havixbeck entwickelte sich in den letzten Minuten zum treffsicheren Rückraumshooter und beendete damit unsere Aufholjagd.

Das nächste Spiel ist kommenden Samstag in der HBS gegen Kinderhaus. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung und hoffen das wir dann mal konstant 60 Minuten eine starke Leistung auf die Platte kriegen.

Damen 1: Keine verdiente Niederlage

Eins stand am Sonntag fest: Bis zur Winterpause müssen noch ein paar Punkte her und gegen die Gegnerinnen aus Greven erhoffte man sich eine gute Chance. Das Team ist aus den letzten Jahren bestens bekannt bei Sparta und wurde in der letzten Saison vor allem in heimischer Sphäre  erfolgreich bekämpft.
Und so sah das Publikum in den folgenden 60 Minuten engagierte Spartanerinnen um jeden Ball kämpfen, sich vorne entschlossen zum Tor bewegen und in der Abwehr konsequent zu packen. Dazu zwei Torhüterinnen die sich von ihrer besten Seite zeigten und so einige Bälle entschärften.

Doch eins wollte so gar nicht klappen und das war die freien Chancen ins Tor zu setzen.
Hinten in ungewohnter 6-0 Deckung zeigten alle Spielerinnen eine super Leistung. Wie im Training unerbittlich geübt wurde angepackt und stets versucht den Wurfarm anzugehen, um zu vermeiden, dass im 9-Meterraum weiter gespielt werden konnte. Vorne gab es einige Chancen, aber das große Problem, die Torhüterin so auszugucken, dass der Ball an ihr vorbei im Tor und nicht auf ihrem Körper landete, blieb aus den letzten Spielen erhalten. Was nicht erhalten blieb war das Kopf hängen lassen. So war zu jedem Zeitpunkt der ersten Hälfte eine kämpferische Sieben auf dem Platz, die sich sehen lassen konnte.
So ging man mit einem 12:12 in die Kabine. In eben dieser lobte Trainerin Angie die Spartanerinnen und war sichtlich zufrieden mit der ersten und blickte zuversichtlich auf die zweite Halbzeit.
Und das sollte dann auch laufen.
Zwar geriet man zunächst mit zwei Toren zum 12:14 in Rückstand. Doch Franny, die ihr Comeback nach einer gefühlten Ewigkeit feierte, setze von außen zwei wunderbare Treffen in die lange Ecke. Judith glich zum 14:14 aus. Und in den darauf folgenden Minuten konnte sich Sparta gar zum 21:18 absetzen. Doch dann machte man das Ding mal wieder nicht fest. So wurden einige freie Chancen vor dem Tor nicht gesetzt.
Die Nervosität stieg und Greven zeigte die besseren Nerven.
So siegte schlußendlich nicht die bessere, aber die in den letzten Minuten cleverere Mannschaft mit 23:24.
Ärgerlich ist diese Niederlage allemal, doch die Leistung konnte sich sehen lassen. Bald  darf das aber nicht mehr reichen und es müssen wieder Punkte her. Das sollte nächsten Samstag in Neuenkirchen klappen.

Am Ball waren: Kathi, Rieke; Katha (6), Esther (6/1), Greta (2/1), Judith (1), Franny (2), Saskia, Annika (1), Carina, Katta (1), Ele (4), Alé

MJA: Unnötige Niederlage gegen Sendenhorst

Am Samstag traten wir unser Auswärtsspiel gegen Sendenhorst an, leider mit einer etwas unterbesetzten Mannschaft. Obwohl wir mehr als auf Augenhöhe mit den Gegnern waren, konnten wir aufgrund von mangelnder Konzentration, fehlendem Teamplay im Angriff und geringer Kommunikation in der Defensive anfänglich keine dominante Rolle einnehmen und mussten eine Führung zugunsten unserer Gastgeber hinnehmen. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte fanden wir jedoch zunehmenden mehr in unser Spiel. Wir agierten als Mannschaft schneller und konzentrierter, weshalb wir zur Pause auf einen Spielstand von 15:15 verkürzen konnten.
In den Anfängen der zweiten Hälfte konnten wir an unsere verbesserte Spielweise anknüpfen und eine Führung erringen. Die folgende Phase des Spiels war zudem zunehmenden von einer aggressiven Spielweise unserer Gegner geprägt, was vom Schiedsrichter in einem harten, aber fairen Rahmen bestraft wurde. Jedoch sollte es uns darauf nicht möglich sein gegen eine, durch diverse 2-Minuten-Strafen und rote Karten geschwächte Mannschaft endgültig die Oberhand zu gewinnen und auch vom Spielstand her davon zu ziehen.
Letztendlich hörten wir das Spiel auf, wie wir es begannen; unsere geringe Besetzung machte sich bemerkbar, wir ließen uns zu individuellen Fehlern, schwachem Zusammenspiel, passiven Offensivaktionen und einer zum Teil katastrophalen Verteidigung verleiten. Das Endergebnis belief sich auf 23:28. Ein ärgerlicher, aber selbstverschuldeter Ausgang, der wenig von unseren teilweise sehr starken Phasen während des Spiels repräsentiert.
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